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Reka- Feriendorf Urnäsch

May 7, 2017

Dieses Jahr haben wir uns für Ferien im Reka- Feriendorf Urnäsch entschieden.

 

Eine Woche bevor es losging machten wir uns ein bisschen Sorgen, dass wir die Frühlingsferien im Schnee verbringen werden. Nach einer etwa 2-stündigen Reise mit dem Zug, mit umsteigen in Zürich und Gossau SG, hatte es auch noch ein wenig Schnee, aber die Sonne schien und wir fühlten uns auch sofort in den Ferien.

 

Die Wohnungen sind wunderschön! Die ganze Anlage ist im Minergiestanard gebaut aus einheimischen Holz. 2008 war es die grösste Holzbaustelle von Europa.

 

Wir mussten als erstes Einkaufen gehen und stellten erfreut fest, dass im Reka-Dorf Postiwägeli zur Verfügung stehen. Der nächste Laden erreicht man zu Fuss in 5 Minuten. Mit dem kurzen Spaziergang konnten wir auch gleich Urnäsch selbst ein wenig ansehen.

 

Wieder retour erkundeten wir das Rekadorf.

 

Als erstes ging es zum Stall, was auch das zweite zu Hause unserer grossen Tochter wurde in dieser Woche. Es hat Ziegen, 2 Pferde, 2 Ponys, Hühner, Hasen und Meerschweinchen. Der Stall ist den ganzen Tag offen und man die Tiere im Aussen- und Innengehege den ganzen Tag beobachten. Am Morgen und am Abend darf man jeweils für 30 Minuten zu den Tieren rein und sie füttern. Die Ponys dürfen gestriegelt und die Hufe ausgekratzt werden. Sämi ist der Besitzer der Tiere und zeigt den Kindern was es alles zu tun gibt. Und das mit einer Engelsgeduld! Er kennt jedes Kind beim Namen und achtet sich, dass auch jedes Kind mal an die Reihe kommt. Wenn man Glück hat findet man bei den Hühnern auch mal ein Ei für das nächste Frühstück. Auch die Hasen und Meerschweine dürfen gehalten und gefüttert werden.

 

Weiter hat es ein Hallenbad. Das war super als das Wetter nicht so toll war. Das Wasser ist auch für die ganz kleinen warm genug.

 

Es hat eine Bibliothek mit Büchern für Kinder und Erwachsene. Angrenzend ist ein Spielzimmer mit vielen Spielsachen.

 

Es hat noch ein Trampolin, Tret-Traktoren und einen Raum mit Billiardtisch, Tischtennis, „Töggelichaste“, Dartscheibe und mehr...

 

Wir freuten uns sehr als Anfangs Woche das Wetter sonnig und warm war. 5 Minuten vom Rekadorf, mit Zug oder Auto, liegt Jakobsbad. Von dort aus kann man auf den Kronberg mit der Luftseilbahn wo man eine fantastische Aussicht übers Appenzellerland hat. Unten bei der Station gibt es eine Rodelbahn und einen Spielplatz. Es hat auch ein Restaurant für die Verpflegung.

 

In 15 Minuten ist man mit dem Zug in Appenzell. Die Stadt ist wunderschön mit den Häusern und Gassen. Wenn man sich Zeit nimmt findet man überall kleinere und grössere Schmückstücke an den Häusern.

 

Zum Rekadorf selbst gehören auch drei Brätlistellen mit Tischen und Bänke. Das Holz kann man vom Rekadorf mitnehmen, wie auch Sonnenschirme. Die Brötlistelle liegt am Fluss Urnäsch und bietet einen schönen Platz zum verweilen und geniessen. Daneben hat es noch ein Beachvolleyball-Feld und ein kleines Fussballfeld welches ebenfalls zum Rekadorf gehört.

 

Von Urnäsch aus gibt es viele kleinere und grössere Wandermöglichkeiten. Für Familien speziell gibt es den Lillyweg, den Märliweg und den Barfussweg, jedoch ist nur der Barfussweg Kinderwagengängig.

 

Als ende Woche das Wetter ganz schlecht wurde, besuchten wir das Brauchtumsmuseeum in Urnäsch. Das Museum ist auch für Kinder sehr spannend. Man hat das Gefühl man reist in die Vergangenheit. Um jede Ecke die man kommt und jedes Zimmer das man betritt bietet immer wieder eine Überraschung!

 

Die Woche war super! Die Kinder waren ausgelastet und wir konnten ein wenig entspannen. Am Abend waren alle müde und froh in die Traumwelt zu tauchen um Energie für den nächsten Tag zu tanken.

 

Als wir am letzten Tag nach draussen sahen, waren wir doch im Winterwunderland gelandet. Mit 30 cm Neuschnee vor dem Haus wussten wir es ist jetzt Zeit um mit schönen Erinnerungen nach Hause zu fahren.

 

Informationen zum Reka-Feriendorf Urnäsch:  reka.ch

 

Informationen zur Ferienregion Appenzell: www.appenzell.ch

 

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